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Zuwanderung nicht berücksichtigt

Zürich, 20.03.2012 . – Manfred Strobl beurteilt auf www.persönlich. com die neuesten WEMF-Leserzahlen.

Die am Dienstag veröffentlichten WEMF-Leserzahlen zeigen ein trübes Bild von der Schweizer Zeitungs- und Zeitschriftenlandschaft. Zu den grössten Verlieren gehören die Ringier-Blätter "Schweizer Illustrierte" und "SonntagsBlick". Auch Wirtschaftstitel wie die „Bilanz“, „Finanz und Wirtschaft“ oder Roger Köppels "Weltwoche" werden deutlich weniger gelesen. Für persoenlich.com hat Manfred Strobl, CEO von OMD und Omnicom Media Group, die aktuellen WEMF-Zahlen analysiert.

Herr Strobl, trotz grosser Zuwanderung vermag die Presse ihre Reichweite nicht zu steigern, wie die aktuellen Wemfzahlen zeigen. Warum?

- Seit der letzten Auswertungswelle hat die Wemf keine Anpassung der Grundgesamtheit vorgenommen. Das heisst; der direkte Vergleich der aktuellen mit den letzten Ergebnissen kann daher keine Aussagen über den Einfluss der veränderten Bevölkerungssituation machen. Als man dagegen bei der letzten Erhebung (MACH 2011-2) die Grundgesamtheit der höheren Bevölkerung angepasst hatte, stiegen die Leserschaftszahlen durchschnittlich um 1,8 Prozent. Man muss beachten, dass die Wemf nur jährlich – jeweils bei der Herbstausgabe (z.B. MACH 2011-2) – die Grundgesamtheit dem Bevölkerungswachstum anpasst.

Hingegen können die Verlagshäuser übers Internet zunehmend mehr Leute erreichen. Wie wird sich diese Entwicklung fortsetzen?

- Sicher wird sich diese Entwicklung im Rahmen des Multi-Channel-Publishings fortsetzen. Insbesondere aufgrund der steigenden Nutzung mobiler Endgeräte (Smartphones und Tablets) wird es zunehmend Leser auf digitalen Content geben. Ebenfalls erwarten wir auch verstärkt Investitionen der Werbewirtschaft in diesem Kanal, der sicherlich dem digital Publishing weiter Vorschub leisten wird und zur kontinuierlichen Verschiebung klassisch Print zu "online print" langfristig führen wird.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus der aktuellen Wemf-Erhebung?

- Erstens: Weiterhin zeigt Print trotz aller Strukturveränderungen ein relativ hohe Stabilität aufgrund von treuen Leserschaften. Zweitens erfährt der Qualitätsjournalismus weiterhin Zuspruch einer loyalen Leserschaft und drittens ist Print alles andere als "obsolet" geworden und zwar auch bei jungen Zielgruppen. Es stimmt nicht, dass die Jungen keine mehr Print-Konsumenten mehr sind.

Auffällig ist, dass die Ringier-Titel "Schweizer Illustrierte" und "Sonntagsblick" stark verloren haben. Welches könnten Ihrer Meinung nach die Gründe sein?

- Wir vermuten, dass Abo-Gewinnungsmassnahmen der Mitbewerber beim Reichweiten-Rückgang des Sonntagsblick sicher einen gewissen Einfluss hatten. Bei der SI sehen wir über viele Jahre eine Konstanz und würden daher die aktuelle Zahl nicht überbewerten. Zudem hat die SI eine sehr gute und prämierte Online-Ausgabe, die sicher den ein oder anderen Leser gewonnen hat.

Welche Auswirkungen auf die Vermarktung hat es, wenn ein Printtitel vermehrt am Kiosk gekauft wird und gleichzeitig die Abonnenten abnehmen?

- Entscheidend ist in diesem Falle der Titel, d.h. das Cover, das "verkaufen" und attraktiv sein muss für zusätzliche Konsumenten, die gegebenenfalls Titel wechseln. Das heisst, dass bei nachlassenden Abo-Zahlen auf die Themenmischung und "Verpackung" des Titels umso mehr Wert gelegt werden muss.

Auffällig ist, dass zahlreiche wirtschaftsfreundliche Titel verloren haben. Wo sehen Sie die Gründe?

- Wirtschaftsinformationen werden heutzutage zunehmend online gelesen, weil die Aktualität hier eine sehr grosse Rolle spielt. "Zeit ist Trumpf" gilt insbesondere bei schnellen Entscheidungsprozessen, wie zum Beispiel im Banking-Bereich, an der Börse und bei Warengeschäften. Aber auch andere Wirtschaftsthemen, wie z.B. Unternehmensnachrichten, zielen zunehmend auf eine digitale Verbreitung.

Wie ist die Situation in den Nachbarländern? Wo sehen Sie allenfalls einen Silberstreifen am Horizont?

- Hierzu möchten wir heute noch keine Aussagen machen.

Musterbruch statt mehr-desselben: «Musterwechsel» von der Ressourcen-Optimierung hin zur Potentialentfaltung - das neue Managementcredo?

Zürich – 15. März 2012. – Unter der Marke «OMD lädt ein …» organisierte die Optimum Media Direction Schweiz AG am Mittwoch, 14. März 2012 bereits zum dritten Mal einen spannenden Vortragsabend in der Zürcher LaborBar.

Rund 170 Gäste folgten den inspirierenden Ausführungen von Prof. Dr. Hans A. Wüthrich zum Thema «Erfahrung – das Ende aller Fantasie?». Die vorgestellten Beispiele von musterbrechenden Managemententscheidungen dürften wohl die meisten Anwesenden dazu angeregt haben, die eigenen Führungs- und Entscheidungsstrukturen kritisch zu überdenken. Gute Ideen und Anwendungen wurden auch im anschliessenden von OMD CEO Manfred Strobl moderierten Podiumsgespräch mit Lisa Feldmann, Chefredaktorin annabelle, Thomas Truttmann, Marketing & Communications Director Switzerland & Head of Sports Europe, McDonald's Suisse Restaurants und Patrick Warnking, Country Director, Google Switzerland aufgezeigt und diskutiert.

In Rheinfelden geboren, zählt Hans Wüthrich unter den Managementforschern im deutschsprachigen Raum zu den Querdenkern. Mit seinen Beiträgen regt er Führungskräfte an, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren. Wüthrich ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management an der Universität der Bundeswehr in München und Privatdozent an der Universität St.Gallen. Er ist Mit- autor des Bestsellers «Musterbrecher - Führung neu leben» und Träger des Heinz von Förster Preises für Organisationskybernetik.

Der Apero riche bot den Gästen die perfekte Gelegenheit zum ausgiebigen Networken und liess bestimmt bereits die eine oder andere Musterbrecher-Idee reifen – oder zumindest Ansätze dazu.

Einige Interviews mit Gästen werden in den nächsten Tagen hier zu finden sein.

Weltweiter Markenrelaunch für Medianetzwerk OMD

Zürich, 01.03.2012 . – Das weltweite Medianetzwerk OMD (Omnicom Media Group) unternimmt zum 1.3.2012 einen gross angelegten Markenrelaunch. Am auffälligsten ist er am neuen Logo zu sehen: Verschiedene, miteinander harmonisierende Variationen des neuen OMD-Logos verdeutlichen eine Philosophie der kreativen Dynamik, die die Agenturgruppe auszeichnet und die in Zukunft noch stärker fokussiert werden soll.

„Der Gedanke dahinter: Stillstand gibt es bei uns nicht, wir sind ständig dabei, Dinge zu hinterfragen, neu zu durchdenken und konkret anzupacken“, fasst Manfred Strobl, CEO der OMD mit Sitz in Zürich, die neue Corporate Identity zusammen.

Der globale Markenrelaunch, der ab sofort in den über 100 OMD-Ländern weltweit stattfindet, geht allerdings weit über eine veränderte Optik hinaus. So ist er konsequenter Startpunkt einer Reihe von Produktinitiativen, mit denen OMD kontinuierlich noch besser werden will.

Mit ‚Vision‘ wird die Agenturgruppe beispielsweise in den nächsten Monaten ein weltweit implementierbares ‚Operating System‘ lancieren, das den bisherigen OMD-Planungsprozess ‚Checkmate‘ ablöst. „Vision ist weit mehr als ein regulärer Mediaplanungsprozess, wie ihn im Prinzip jede Agentur heute hat“, erklärt Annette Dielmann, OMD Managing Director Unit Nord. „Vision ermöglicht es uns, Problemstellungen unserer Kunden, die weit über Mediafragestellungen hinausgehen, auf ganz neue Art und Weise anzugehen.“

Georges Bérard, Managing Director der Unit City, fasst die Motivation hinter der kontinuierlichen Weiterentwicklung der OMD so zusammen: „Unser niemals endender Ansporn ist es, unseren Kunden dabei zu helfen, in ihrem Geschäftsbereich noch erfolgreicher zu sein.“ Sekan Kee, Managing Director OMD Unit See, ergänzt: „Dazu müssen wir selbst immer in Bewegung bleiben. Ich freue mich sehr, dass die weltweit besten Strategen und kreativsten Köpfe der OMD gemeinsam diesen deutlichen Schritt in die Zukunft entwickelt haben.“

OMD ist das kreativste Medianetzwerk weltweit (Gunn Report) und wurde zu Beginn des Jahres zum vierten Mal in Folge zur Global Media Agency of the Year gekürt (Adweek). In der Schweiz befindet sich die OMD ebenfalls in einer führenden Position und verzeichnet seit Beginn der Erhebungen ein stetes organisches Wachstum.

Adweek kürt OMD zur Global Media Agency  des Jahres 2011

New York/Zürich, 2. Februar 2012 - Im letzten Jahr hat die von Adweek nach 2008 und 2009 nun bereits zum dritten Mal mit diesem Titel ausgezeichnete „Global Media Agency of the Year“ sieben von acht globale Konkurrenzpräsentationen für sich entschieden, darunter Kunden wie Levi’s, Groupe Bel und Tourism Australia. Neben Neukundengewinnen konnte die OMD auch in Cannes grosse Erfolge für sich verbuchen; im Juni gewann sie acht Media Lions, darunter einen Goldenen Löwen in der Kategorie „Best Use of Branded Content“ für ihre Unterstützung bei der „GT Academy“ von Nissan. Das machte sie zum meist ausgezeichneten Mediaagenturnetzwerk des 2011 Festivals.

„Es ist sehr schwierig, Kreativität zu messen.“, so Mainardo de Nardis, seit 2009 CEO von OMD Worldwide, zum Erfolg in Cannes. „Wir versuchen es, indem wir mehr Auszeichnungen als alle anderen gewinnen wollen.“ Und dies nicht zum Zweck, möglichst viele Statuen anzusammeln, sondern, weil es eine klare Zielformulierung für die OMD ist.

Der Return-on-Investment von OMD zeigt sich aber auch in der Fähigkeit, immer wieder einzigartige Ideen zu entwickeln, wie zum Beispiel den im letzten Sommer zusammen mit Kunde General Electric lancierten „Innovation Incubator“. Ein digitales Medialabor, in welchem ein Dutzend handverlesene Studenten von MIT, Harvard und Standford digitale Media- und Marketinglösungen erarbeiteten.

   

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